Drachenblut

Drachenblut_Räuchern.jpg

Drachenblut ist ein rotbraunes Naturharz, das aus verschiedenen Pflanzen stammen kann. Am bekanntesten sind der Kanarische Drachenbaum, die Drachenblutpalme sowie der Socotrischer Drachenbaum. Drachenbäume sind keine echten Bäume sondern Pflanzen, die einen verholzten Stamm besitzen. Die Blätter sind schwertförmig und zeigen gegen den Himmel. Die Bäume fallen durch ihre besondere Wuchsform auf und existieren anscheinend schon seit der Zeit der Saurier. Im Mittelalter war Drachenblutharz so wertvoll wie Gold, da seine heilsame Wirkung sehr anerkannt war. Es wurde bei Entzündungen der Haut, Wunden sowie Narben eingesetzt. Heute findet das Harz in der Medizin jedoch keine Verwendung mehr.

Beim Räuchern wird ein sehr starker und dunkler Rauch freigesetzt, wobei das Harz einen würzig-herben und intensiven Duft verströmt. Da es einen sehr starken Rauch entwickelt, empfehle ich das Harz in kleinen Mengen bei Mischungen mit Weihrauch, Sandelholz, Nelke etc. beizufügen. Die Wirkung des Drachenblutes ist sehr stark. Es kann als Schutz- oder Reinigungsräucherung verwendet werden. Es löst tief sitzende Blockaden oder alte Ahnengeschichten. Überall, wo Familiengeschichten über Generationen hinaus wirken und schwere Energien verbreiten, hilft Drachenblut. Es wird deshalb auch sehr gerne zu Allerheiligen verwendet.